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Englisches William-IV.-Mahagoni-Sideboard um 1840

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Artikel: WH260609_497

  • Höhe: ca. 94 cm
  • Breite: ca. 178 cm
  • Tiefe: ca. 59 cm
  • Herkunft: England
  • Datierung: um 1840
  • Epoche: William IV. / frühe viktorianische Zeit
  • Material: Mahagoni, massiv und furniert
  • Furnierbild: Flammenmahagoni, spiegelbildlich aufgelegt
  • Konstruktion: traditionelle Schwalbenschwanzverbindungen
  • Innenholz: Eiche
  • Ausstattung: drei Schubladen, drei Türen, originale Schlösser
  • Zustand: altersgemäßer guter Erhaltungszustand

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Produktbeschreibung

Englisches William-IV.-Mahagoni-Sideboard um 1840

Antikes englisches Sideboard aus Flammenmahagoni – William-IV.-Periode, England um 1840

Dieses außergewöhnliche Sideboard verkörpert die zurückhaltende Eleganz englischer Möbelkunst der William-IV.-Zeit. Die klare architektonische Gliederung der Front, kombiniert mit einer außergewöhnlich hochwertigen Mahagoni-Furnierung, verleiht dem Möbel eine Präsenz, die gleichermaßen kraftvoll wie kultiviert wirkt. Das Stück steht exemplarisch für jene kurze Epoche zwischen Regency und Viktorianismus, in der handwerkliche Perfektion und ausgewogene Proportionen im Mittelpunkt standen.

Kuratorische Einordnung

Die Gestaltung folgt einer streng symmetrischen Komposition. Drei Türen und drei Schubladen werden von markanten Rundsäulen gerahmt, die der Front eine beinahe architektonische Wirkung verleihen. Besonders charakteristisch ist die leicht zurückgesetzte Mitteltür, die den zentralen Bereich betont und dem Möbel eine bemerkenswerte Tiefenwirkung verleiht.

Von besonderer Qualität ist das verwendete Mahagoni. Die großflächig aufgelegten Furniere zeigen ein eindrucksvolles Flammenbild, das spiegelbildlich arrangiert wurde und die natürliche Schönheit des Holzes in den Vordergrund stellt. Anders als bei vielen dekorativen Möbeln dieser Zeit entsteht die Wirkung hier nicht durch Schnitzereien oder Applikationen, sondern allein durch Material, Proportion und handwerkliche Präzision.

Die Konstruktion offenbart die Herkunft aus einer qualitätsorientierten englischen Werkstatt. Massive Innenhölzer, traditionelle Schwalbenschwanzverbindungen und originale Schlösser zeugen von einer Fertigungsweise, die heute nur noch selten anzutreffen ist. Die Verwendung von Eiche als Sekundärholz entspricht dabei einer klassischen englischen Bauweise des frühen bis mittleren 19. Jahrhunderts.

William-IV.-Möbel gelten unter Kennern als eine der interessantesten Phasen des englischen Möbeldesigns. Sie verbinden die Klarheit der Regency-Epoche mit der Solidität des frühen Viktorianismus und zeichnen sich durch eine ruhige, zeitlose Formensprache aus. Dieses Sideboard ist ein überzeugendes Beispiel jener Entwicklung und besitzt sowohl als Sammlungsobjekt als auch als charaktervolles Einrichtungselement eine besondere Ausstrahlung.

version: 630f3757a3b4a8dbc9d1640c34d2e7eb
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